Gebrauchshunde Sinn & Unsinn: Leben zwischen Pflicht & Bedürfnis
Hunde sind nicht nur Sozialpartner, sondern dienen uns auch im Sport und bei der Arbeit durch ihre hohe Leistungs- und Anpassungsfähigkeit. Seit jeher hat der Mensch den Hund ge- und benutzt, um sein Leben komfortabler zu gestalten. Doch welche Eigenschaften des Hundes werden genutzt, wie sieht die Ausbildung aus und können über diese Arbeit auch die Bedürfnisse des Hundes berücksichtig werden? Darüber sprechen wir in diesem Vortrag.
Inhalt:
- Ein Wort vorweg
- Bedeutsamkeit für Gesellschaft und ethische Fragestellungen
- Rückblick auf das DTLO Bindungsaufbau – Sinn & Unsinn: Beschäftigung und Auslastung; „Beutetrieb“
- Fragestellung für das Ende des Vortrages
- Nutzung des Hundes: Gebrauchshunde und sonstige Verwendung
- Selektion auf Jagdsequenzen, Veränderungen durch Domestikation und Zucht
- Rechtfertigungen für die Vorgehensweisen; Er lebt seinen Beutetrieb aus Totschlagargument; Der Hund freut sich so, hat Spass; Alibisierung;
- Alibisierung Das Leben ist kein Ponyhof
- Rechtfertigung Beschäftigung seiner Genetik entsprechend;
- Artgemässe Bewegung Spurlaufen, Schnüren
- Funktionskreis Nahrungserwerb
- Hypertrophiertes Jagdverhalten – Rassezuordnung
- Entstehung des hypertrophierten Jagdverhalten, gezielte Deprivation
- Funktionskreis Schutz und Verteidigung
- Künstliche Selektion und Grenzen der Anpassung, Umgang mit den Ausnahme-Hunden
- Wie erhält man die maximale Leistungsfähigkeit eines Gebrauchshundes? Thma Sucht
- Erfahrungsbericht aus 30 Jahren Erfahrung in der Hundesportausbildung
- Kadavergehorsam
- Kehrseite der Medaille – Bedürfnisbefriedigung?
- Wen würde es stören, wem würde es helfen, wenn es dan nicht mehr gäbe? Zusammenfassung und Shout-out
- Ausblick, Fragen und Antworten (gekürzt)
Aufzeichnung vom 30.01.2025, Dauer: 1 Stunde 32 Minuten
Anerkannt von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein (und damit auch Niedersachsen) mit 1,5 Stunden.
Die Aufzeichnung steht Dir für 3 Monate zur Verfügung.
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